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Schlafen, Träumen und
Wachen in den ersten drei Lebensmonaten
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| 1. |
Die
Wach und Schlafzeiten sind noch nicht am Tag Nacht Rhythmus orientiert. |
| 2. |
Die
Schlafphasen dauern dreiviertel bis vier Stunden, können aber
auch bereits länger sein. |
| 3. |
Über
vierundzwanzig Stunden verteilt sich die Schlafdauer von durchschnittlich
16 bis 15 Stunden mehr oder weniger gleichmäßig auf etwa
sechs Schlafphasen. |
| 4. |
In
den Wachphasen ist der Säugling durchaus nicht nur hungrig, sondern
auch neugierig, auf jeden Fall aber an liebevollem Hautkontakt und
an erholsamen Rückzug interessiert. |
| 5. |
Die
Hälfte seines Schlafs verbringt ein Säugling in seinen Traumphasen,
für die Mutter erkennbar am Augenrollen unter den geschlossenen
Lidern und an seiner Mimik, die auf freudige, aber auch auf ängstigende
Träume hindeuten kann. |
| 6. |
Von
Anfang an sollte die Mutter eine feste Zeit festlegen, zu der der
Säugling seine Hauptmahlzeit über die Brust oder das Fläschchen
bekommt. Das ist die Zeit, zu der die Mutter selber sich zum Schlafen
niederlegen möchte, also zwischen 21 und 24 Uhr. Der einmal gewählte
Zeitpunkt sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Das fördert
die Entstehung eines Schlafrhythmus beim Kind und lässt die Mutter
beruhigt einschlafen. |
| 7. |
Nach
dieser Nachtmahlzeit sollte ein Säugling möglichst nicht
geweckt werden. Wenn er quengelt, dann schafft er vielleicht noch
nicht gleich das Abtauchen in den Tiefschlaf, wird sich aber bald
beruhigen es sei denn er hat Schmerzen oder ist zu sehr "aufgedreht".
Aber das erkennt die Mutter bereits tagsüber. |
| 8. |
Beim
nächtlichen Wachwerden nicht gleich das Fläschchen oder
die Brust geben. Streicheln, Kuscheln und ruhiges Reden entsprechen
oft mehr dem, was der Säugling sucht. |
| 9. |
Zögern
Sie die Mahlzeit in den frühen Morgenstunden in kleinen Schritten
immer mehr hinaus. |
| 10. |
Echte
Schlafstörungen (Akute lebensbedrohliche Ereignisse, plötzlicher
Kindstod, Säuglingsapnoe, angeborenes zentrales Hypoventilationssyndrom,
Schlafmyoklonien) sind extrem selten. |
| 11. |
Der
Vater sollte die Mutter nachts zumindest für zwei Nächte
am Wochenende ersetzen, auf jeden Fall aber, wenn die Mutter beginnt,
selber Schlafstörungen oder Erschöpfungsanzeichen zu entwickeln. |